Die Bauchdeckenstraffung im Überblick
| Behandlungsdauer | 2 – 3,5 Stunden |
| Anästhesie | Vollnarkose |
| Schmerzen | meist nur moderate Spannungen |
| Krankenhausaufenthalt | 1 – 2 Nächte |
| Nachbehandlung | Begleitung des Heilungsverlaufes, Kompressionsmieder für 6 Wochen, Drainagen bei Bedarf |
| Gesellschaftsfähigkeit | nach 10 Tagen |
| Arbeitsfähigkeit | nach 2 – 3 Wochen |
| Sport | nach 3 – 4 Wochen (leichte Aktivitäten) |
| Endergebnis | nach 3 – 4 Monaten |
| Kosten | 4.500 € – 6.900 € Mini-Abdominoplastik 9.750 € Abdominoplastik 10.800 € Lipo-Abdominoplastik 16.000 € Bodylift *inklusive Aufenthalt, Kompressionswäsche, Narkose, OP, Arzthonorar, Nachsorge |
Was ist eine Bauchdeckenstraffung?
Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) ist eine plastisch-chirurgische Operation, die Veränderungen der Bauchwand aufgrund von Schwangerschaft oder großen Gewichtsveränderungen korrigiert. Überschüssige Haut und Fettgewebe werden entfernt. Darüber hinaus rekonstruiert und strafft die Operation die Bauchmuskeln, was zu einem flacheren, festeren und stärkeren Bauch führt.
Die Bauchstraffung in Hamburg ist ein chirurgischer Eingriff, der sowohl bei Männern als auch bei Frauen durchgeführt wird.
1. Bauchdeckenstraffung für Frauen
Sie wird normalerweise durchgeführt bei:
- Folgen einer Schwangerschaft (Hautschlaffheit, Rektusdiastase, Vernarbungen, Vorwölbungen und Hernien)
- Folgen einer bariatrisch-chirurgischen Behandlung (schlaffe und überschüssige Haut)
- Folgen einer konservativen Gewichtsreduktion durch Training und Ernährungsumstellung (schlaffe und überschüssige Haut)
Der Bauchstraffung nach der Schwangerschaft
Schwangerschaft und Geburt führen zu großen Veränderungen am Bauch einer Frau.
Eine Bauchdeckenstraffung in meiner Hamburger Praxis beseitigt und korrigiert:
- überschüssige Haut (Erschlaffung) aufgrund von Gewichtsverlust
- überschüssiges Fettgewebe
- Rektusdiastase
- Bauchwandbrüche (Hernien)
- Kaiserschnittnarbe (Verwachsungen und schlechtes ästhetisches Ergebnis)
- das Vorhandensein von Dehnungsstreifen unterhalb des Nabels
- um die Figur und die Körperform nach einer Schwangerschaft wiederherzustellen, ist es möglich, gleichzeitig mit der Operation eine Bruststraffung (Mastopexie) durchzuführen
Rektusdiastase
Eine Diastase (griech. Spaltung/Auseinanderstehen) des M. rectus abdominis tritt häufig nach einer Schwangerschaft auf, insbesondere bei Mehrlingsschwangerschaften. Die sogenannte Rektusdiastase führt zu einem „Taillenverlust“ zusammen mit Verdauungs- und Körperhaltungsveränderungen (lumbale Überlastung, chronische Rückenschmerzen), die durch eine instabile Bauchwand verursacht werden. Diese muskuläre Trennung der geraden Bauchwandmuskeln und die damit verbundene Vorwölbung des Bauches bessern sich weder durch Bewegung, ästhetische Behandlungen noch durch Physiotherapie. Die einzige Möglichkeit, die Muskeln wieder zusammenzubringen, ist die operative Korrektur mittels einer Bauchdeckenstraffung. Damit wird ein flacher Bauch und die Betonung der Taille wiederhergestellt.
Operation bei Bauchwandnarben
Häufig entstehen nach einem Kaiserschnitt unästhetische, eingezogene Narben, die mit dem tieferen Gewebe verkleben und ein natürliches Gleiten der Gewebeschichten verhindern (adhärente Narbe). Im Rahmen einer Bauchstraffung werden diese auffälligen Narben korrigiert oder sogar entfernt.
2. Bauchstraffung für Männer
Die männliche Bauchdeckenstraffung wird in der Regel bei Männern durchgeführt, die einen großen Gewichtsverlust erfahren haben und infolgedessen eine starke Erschlaffung der Bauchhaut aufweisen. Die Bauchstraffung dient auch der Wiederherstellung und Korrektur der geraden Bauchwandmuskulatur, welche durch die stattgehabte Adipositas dauerhaft auseinandergewichen sind. Das Design der Operation ist bei Männern und Frauen unterschiedlich. Zum Beispiel sind die Narben bei Männern horizontaler als bei Frauen ausgerichtet mit dem Ziel, die Taille nicht zu stark zu betonen, um eine Feminisierung des männlichen Körpers zu vermeiden.
Arten der Bauchdeckenstraffung
Klassische Abdominoplastik
Hierbei handelt es sich um die am meisten durchgeführte Form einer Bauchdeckenstraffung bei der die gesamte vordere Bauchwand eine Straffung inklusive Bauchnabelversatz erfährt.
Mini-Abdominoplastik
Als Mini-Abdominoplastik bezeichnet man umgangssprachlich eine partielle Bauchdeckenstraffung, bei der lediglich Haut und Unterhautfettgewebe am Unterbauch entfernt wird. Eine Verlagerung des Bauchnabels ist hierbei nicht erforderlich. In den meisten Fällen resultiert hieraus eine kleine Narbe auf dem Schamhügel.
Bodylift
Es handelt sich beim Bodylift um ein umfangreicheres Verfahren, das auch den unteren Rücken abdeckt und eine größere Narbe hinterlässt. Es wird normalerweise bei Menschen mit einer großen Hauterschlaffung aufgrund eines sehr großen Gewichtsverlusts durchgeführt. Es ist auch als 360°-Bodylifting bekannt.
Bauchstraffung mit Fettabsaugung
Sowohl die Bauchdeckenstraffung als auch die Mini-Bauchdeckenstraffung können für ein besseres Ergebnis mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) kombiniert werden. Man spricht bei der Kombination beider Verfahren von einer Lipo-Abdominoplastik.
Sekundäre Abdominoplastik
Dieser Eingriff behebt Mängel oder Komplikationen, die bei einer früheren Operation aufgetreten sind. Dazu gehören: zu große, zu hohe oder zu dicke Narben, Bauchnabel in einer schlechten Position usw.
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Ablauf einer Bauchdeckenstraffung in Hamburg
Die Bauchdeckenstraffung wird je nach den Ausgangsvoraussetzungen des Patienten und der Einschätzung des Anästhesisten in örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose durchgeführt. Sie beginnt mit einem horizontalen Hautschnitt am Unterbauch oberhalb des Schamhügels. Über diesen operativen Zugang können die Bauchmuskeln bei dem Vorliegen einer Rektusdiastase rekonstruiert, die Taille geformt und schlussendlich Haut-/Unterhautfett-gewebe entfernt werden. Das Ergebnis ist ein flacher Bauch und die Betonung der Taille.
Obwohl diese Operation eine lange Narbe mit sich bringt, ist sie eine der Operationen, die am meisten Patientenzufriedenheit bietet, sowohl wegen der signifikanten Veränderung der Körpersilhouette als auch weil diese Narbe leicht mit der Unterwäsche oder dem Bikini versteckt werden kann. Zwei Jahre nach der Operation ist sie nur noch eine weiße Linie, die schwer wahrnehmbar ist.
Um das Ergebnis der Bauchstraffung weiter zu verbessern, kann zusätzlich eine Fettabsaugung an den Flanken durchgeführt werden.
Die Bauchdeckenstraffung entfernt auch alle Dehnungsstreifen (sogenannte Striae distensae), die sich am Unterbauch befinden.
Neben der ästhetischen Verbesserung, die durch die Beseitigung der Baucherschlaffung erreicht wird, verbessert die Bauchdeckenstraffung die Körperhaltung. Sie beseitigt und verhindert Rückenschmerzen (entlastet den unteren Rücken) durch eine Korrektur der Rektusdiastase und ermöglicht es Ihnen, sportliche Aktivitäten mit größerer Leichtigkeit und Effizienz durchzuführen.

Dr. Stephan Grzybowski
Nachbehandlung und Heilungsphase nach der Bauchdeckenstraffung
Die postoperative Phase der Bauchdeckenplastik ist nicht sehr schmerzhaft. Die meisten Patienten beschreiben ein Spannungsgefühl im Bereich des Unterbauches, wo die Spannung der tiefen Gewebeschichten angepasst wird. Zur Unterstützung der Wundheilung ist postoperativ ein Bauchgurt bzw. ein Kompressionsmieder für 6 Wochen zu tragen, um postoperative Schwellungen zu kontrollieren, das Operationsergebnis zu sichern und die Heilung zu beschleunigen.
Bei der Bauchstraffung entsteht eine ausgedehnte Narbe, die jedoch aufgrund ihres Designs und ihrer Lage durch die Unterwäsche oder den Bikini verdeckt wird. Nach einer Anfangsphase von 6 bis 10 Monaten, in der die Narbe eine rötliche Färbung hat, geht der Farbton der Narbe allmählich in Richtung Weiß, wodurch sie immer weniger sichtbar wird. Die Zeit ist in diesem Fall unser großer Verbündeter, und mit jedem Jahr, das vergeht, wird die Narbe weniger sichtbar sein. Im Rahmen der Nachsorge erhalten Sie Hilfestellung, wie Sie eine ästhetische Narbe erhalten.
Es ist sehr wichtig, sich nicht der UV-Strahlung (Sonne, UVA-Strahlen…) auszusetzen, bis der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist. In den ersten sechs Monaten nach einer Bauchstraffung müssen die Narben mit Sonnenschutzfaktor-Cremes geschützt werden. Wenn Sie die Hamburger Klinik verlassen, erhalten Sie genaue schriftliche Anweisungen, was zu tun ist und welche Medikamente einzunehmen sind. Einen Nachsorgetermin erhalten Sie ebenfalls sofort.
Was kostet eine Bauchdeckenstraffung in Hamburg?
Die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) liegen in meiner Hamburger Praxis meist zwischen ca. 4.500 und 11.000 Euro. Der Preis hängt vom Umfang der Bauchstraffung, dem Umfang der Bauchmuskelstraffung, einer möglichen Fettabsaugung (Abdominoplastik mit Liposuktion) sowie Klinik- und Narkosekosten ab. Eine exakte Einschätzung ist erst nach einer persönlichen Untersuchung möglich.
In der Regel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Bauchstraffung nicht, außer in sehr seltenen medizinisch begründeten Fällen (z. B. funktionelle Probleme nach massivem Gewichtsverlust).
Ihre Vorteile bei Dr. Grzybowski
Sie interessieren sich für eine Bauchstraffung – sei es eine gängige Abdominoplastik oder eine Mini-Abdominoplastik in Hamburg? Gerne bin ich für Sie da!
- Dr. med. Grzybowski ist seit über 20 Jahren Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Er war in leitenden Funktionen in Norddeutschlands größter Klinik für ästhetische Eingriffe sowie in einer renommierten Hamburger Schönheitsklinik tätig.
- Neben seiner operativen Tätigkeit ist er seit 2006 als Sachverständiger für die Landgerichte Hamburg und Berlin bestellt und seit 2010 Fachprüfer bei der Ärztekammer Hamburg.
- Bei jeder Bauchstraffung bringt Dr. med. Grzybowski seine jahrelange Erfahrung, seine Liebe zur Präzision und sein handwerkliches Geschick ein.
Das sagen unsere Patienten
Fazit
Eine Bauchdeckenstraffung ist weit mehr als ein ästhetischer Eingriff: Sie kann das Körpergefühl nachhaltig verbessern, die Silhouette harmonisieren und funktionelle Beschwerden lindern. Wenn überschüssige Haut, erschlafftes Gewebe oder eine Rektusdiastase Sie im Alltag belasten, kann eine individuell geplante Bauchstraffung neue Leichtigkeit und Selbstvertrauen schenken.
In einem persönlichen Beratungsgespräch in meiner Hamburger Praxis klären wir gemeinsam, welche Methode der Bauchdeckenstraffung für Sie sinnvoll ist – mit dem Ziel eines natürlichen, langfristig überzeugenden Ergebnisses.
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Häufige Fragen zur Bauchdeckenstraffung in Hamburg
Wie lange dauert es, bis man das endgültige Ergebnis sieht?
Ein erstes Ergebnis ist unmittelbar nach der Operation sichtbar. Das endgültige Resultat entwickelt sich jedoch über mehrere Monate, da Schwellungen zurückgehen und sich das Gewebe anpasst. In der Regel ist das Ergebnis nach etwa sechs bis zwölf Monaten vollständig beurteilbar.
Bleibt das Ergebnis einer Bauchdeckenstraffung dauerhaft?
Das Ergebnis einer Bauchdeckenstraffung ist in der Regel langfristig stabil, sofern das Körpergewicht weitgehend konstant bleibt. Überschüssige Haut und gestrafftes Gewebe wachsen nicht erneut nach. Starke Gewichtsschwankungen oder erneute Schwangerschaften können das Ergebnis jedoch beeinflussen.
Wie lange muss man nach der Geburt auf eine Bauchdeckenstraffung warten?
Nach der Geburt sollte die Patientin mindestens sechs bis zwölf Monate bis zur geplanten Bauchstraffung warten. Hierfür sprechen gute Gründe.
- Nach einer Schwangerschaft/Geburt verbleibt nicht immer ein Hautüberschuss; ein gewisser Grad der Rückbildung findet regelhaft statt.
- Kurz nach der Geburt ist die körperliche Konstitution der Mutter geschwächt, und eine Operation erfordert Kraft und Energie.
- Während der Stillzeit besteht die Gefahr, dass Narkosemittel über die Muttermilch an den Säugling weitergegeben werden.
Im Rahmen der Vorstellung der Patientin in meiner Sprechstunde kann gemeinsam der bestmögliche Zeitpunkt für eine Bauchdeckenstraffung nach einer Geburt bestimmt werden.
Kann ich nach einer Bauchdeckenstraffung wieder schwanger werden?
Ja, nach einer Bauchstraffung können Frauen wieder schwanger werden. Die Familienplanung muss also noch nicht abgeschlossen sein.
Um das Operationsergebnis nach einer Bauchdeckenstraffung bestmöglich zu bewahren, empfehle ich, etwa sechs Monate vergehen zu lassen, bis Sie schwanger werden. Sie werden die gleichen Veränderungen wie jede schwangere Frau erfahren. Mit der Schwangerschaft unterbleibt in diesem Fall ein erneutes Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln. Vielmehr kommt es zu einer Muskeldehnung, die vollständig reversibel ist. Die Muskeln behalten ihre Funktion. Eine mögliche Veränderung der Bauchwand wird sowohl durch die Zunahme des Bauchvolumens als auch durch das eigene Gewebe der Patientin bestimmt.
Bei kurzfristigem Kinderwunsch empfehle ich, mit der Durchführung des Eingriffs zu warten, um ein nachhaltigeres Ergebnis zu erzielen.
Wie viel Kilogramm verliert man bei einer Bauchdeckenstraffung?
Bei einer Bauchdeckenstraffung liegt der Gewichtsverlust meist nur bei ein bis drei Kilogramm. Entfernt werden überschüssige Haut und Fettgewebe, nicht jedoch viszerales Fett. Die Operation dient der Körperformung, nicht der Gewichtsreduktion oder Behandlung von Übergewicht. Am besten erreichen Sie Ihr Wunschgewicht bereits vor der Bauchdeckenstraffung.
Ab welchem BMI ist eine Bauchdeckenstraffung sinnvoll oder möglich?
Eine Bauchdeckenstraffung ist keine Methode zur Gewichtsreduktion. Idealerweise sollte sich der BMI im stabilen, möglichst normalen Bereich befinden. Bei starkem Übergewicht steigt das Risiko für Komplikationen und ein optimales ästhetisches Ergebnis ist schwieriger zu erreichen.
Können Dehnungsstreifen am Bauch entfernt werden?
Dehnungsstreifen sind die Folge des Reißens der elastischen Fasern der Unterhaut (Dermis) aufgrund von Hautdehnungen, wie sie beispielsweise bei Schwangerschaften oder schnellen Gewichtszunahmen auftreten. Diese irreparablen Risse in der Unterhaut sind äußerlich als blaurötliche Streifen sichtbar. Im Laufe der Zeit verblassen die Dehnungsstreifen, bleiben jedoch als helle Narben weiterhin erkennbar. Es handelt sich um echte Narben, auch Striae distensae genannt.
Die meisten Dehnungsstreifen befinden sich jedoch auf der Haut unterhalb des Bauchnabels, d. h. dem Bereich des Bauches, der in der Regel bei Bauchdeckenstraffungen entfernt wird. Daher werden die meisten Dehnungsstreifen im Bauchbereich im Rahmen einer Bauchstraffung entfernt.
Wann dürfen sportliche oder körperliche Aktivitäten ausgeübt werden?
Eine Bauchstraffung beeinträchtigt langfristig weder die Sportausübung noch die berufliche Aktivität.
Während des ersten Monats sollten die Patienten sich nicht körperlich betätigen. Nach dieser Zeit ist die schrittweise Aufnahme jeder Sportart möglich.
Kann ich nach der Operation Sit-ups machen?
Was die Muskulatur betrifft, werden Sie nicht nur in der Lage sein, Sit-ups zu machen, sondern diese auch besser auszuführen, weil die repositionierten Bauchmuskeln den optimalen Kraftvektor wiedererlangt haben.
Wann kann ich mich nach einer Bauchstraffung sonnen?
Es ist sehr wichtig, sich nicht der UV-Strahlung (Sonne, UVA-Strahlen …) auszusetzen, bis der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist. Sobald die Schwellung abgeklungen ist, können Sie sich sonnen, was etwa einen Monat dauert. In den ersten sechs Monaten nach der Bauchdeckenstraffung müssen die Narben mit Sonnenschutzfaktor-Cremes oder Pflastern geschützt werden.
Kann eine Bauchdeckenstraffung mit anderen Operationen kombiniert werden?
Ja, tatsächlich ist es sehr üblich, eine Bauchstraffung mit einer Brustoperation (Bruststraffung, Brustverkleinerung oder -vergrößerung) oder mit einer Fettabsaugung zu kombinieren. Eine Bauchstraffung wird häufig von Frauen gewünscht, die eine oder mehrere Schwangerschaften hatten und in deren Folge a) eine Vorwölbung des Bauches (Rektusdiastase) und b) eine Abnahme der Größe oder Festigkeit ihrer Brust (PIA: Postinvolutionsatrophie der Brust) aufgetreten sind.
Was passiert mit dem Bauchnabel?
Der Bauchnabel ist eine Bauchwandstruktur, die durch die Haut des Bauches verläuft. Bei der Bauchdeckenstraffung wird der Nabel von der Bauchhaut gelöst und nach der Hautentfernung wieder eingesetzt. Dadurch kann dem Nabel entsprechend der neuen Bauchform ein jugendlicheres Aussehen verliehen werden. Außerdem kann ich so kleine Bauchnabelbrüche (paraumbilikale Hernien) korrigieren.
Je nachdem, wie viel Haut entnommen werden kann, kann das ursprüngliche Nabelloch entweder vollständig entfernt werden (was in der Regel der Fall ist) oder geschlossen werden, wobei im letzteren Fall eine minimale und nicht wahrnehmbare Narbe zurückbleibt.
Im Rahmen einer Voruntersuchung lassen sich die Menge an überschüssiger Haut und die Bauchhautelastizität beurteilen und somit die individuellen Therapieoptionen aufzeigen.
Sind die Narben nach einer Bauchdeckenstraffung dauerhaft sichtbar?
Narben sind nach einer Bauchdeckenstraffung unvermeidbar, werden jedoch so platziert, dass sie meist unter Unterwäsche oder Bademode verborgen sind. Mit der Zeit verblassen sie deutlich. Die endgültige Narbenqualität zeigt sich nach etwa 12 bis 24 Monaten.
Ist es wichtig, vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufzuhören?
Die Beendigung des Tabakkonsums oder eine deutliche Reduzierung desselben mehrere Wochen vor einem Eingriff wirkt sich positiv auf die Durchblutung des Gewebes aus und trägt zur Verbesserung der Heilung bei. Dies ist besonders bei der Bauchdeckenstraffung wichtig, insbesondere wenn eine Fettabsaugung der Taille in Betracht gezogen wird.
Kann Bewegung eine entstandene Rektusdiastase reparieren und lässt sich somit eine Operation vermeiden?
Nein, körperliche Betätigung stärkt die Bauchmuskulatur, aber es gelingt nicht, die Rektusdiastase (Muskelaufspaltung durch ein Auseinanderweichen der Muskelbäuche) zu reparieren. Die einzige Möglichkeit, eine Rektusdiastase zu korrigieren, besteht in einer Bauchdeckenstraffung. Darüber hinaus erleichtert die Abdominoplastik die anschließende Durchführung von körperlicher Bewegung und das „Bauchtraining“ durch ihren rumpfstabilisierenden Effekt.
Wie lange sollte ich ein Kompressionsmieder tragen?
Während der ersten sechs Wochen müssen die Patienten ein Kompressionsmieder tragen, das ich ihnen zur Verfügung stelle. Dann empfehle ich für weitere zwei Wochen das Tragen der Miederwäsche bei Belastung. Zwei Monate nach dem Eingriff können Sie dann auf die Kompressionswäsche verzichten. Das Mieder hilft, die postoperative Schwellung schneller abklingen zu lassen, und sorgt für ein ordnungsgemäßes Verwachsen („Verkleben“) der gelösten Haut mit dem Wundgrund.
Wie lange ist man nach einer Bauchstraffung arbeitsunfähig?
Die Arbeitsunfähigkeit beträgt in der Regel zwei bis drei Wochen. Bei körperlich anstrengenden Berufen kann sie länger ausfallen. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für die Zeit nach der OP Urlaub nehmen müssen, da eine klassische Krankschreibung nach einem schönheitschirurgischen Eingriff nicht möglich ist.
Was sind mögliche Risiken oder Komplikationen der Bauchstraffung?
Komplikationen nach einer Bauchstraffung sind selten. Es gibt immer ein Anästhesierisiko, das Sie bei der Entscheidung über Ihren Eingriff berücksichtigen müssen. Dieses Risiko ist gering. Der Anästhesist wird vor der Operation mit Ihnen ein Gespräch führen, um Ihren Gesundheitszustand und die möglichen Risiken zu beurteilen. Vom Betreten des Operationssaals bis zum Ende des Eingriffs steht Ihnen der Anästhesist zur Seite und überwacht Ihre Vitalfunktion.
Manche Menschen heilen mit dicken, roten Narben, deren Abflachung und Verblassen viele Monate in Anspruch nimmt und die später breiter als eine normale Narbe werden. Diese Komplikation ist bei den von mir verwendeten Nahttechniken und der Pflege der Narbe, die ich in der postoperativen Phase empfehle, sehr selten. Wundheilungsprobleme treten häufiger bei Rauchern auf.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann trotz der Verabreichung von Antibiotika und einer sorgfältigen sterilen Technik während des Eingriffs eine Infektion auftreten. Diese Komplikation ist nach meiner Erfahrung äußerst selten.
Das Risiko einer postoperativen Blutung ist sehr gering, obwohl eine geringe Menge Blut durch die Drainage normal ist.
Die häufigste Komplikation, die jedoch ebenfalls selten auftritt, ist in der Regel das Serom, d.h. die Ansammlung von Wundflüssigkeit. In einigen Fällen erfordert diese Wundwasseransammlung Punktionen, um die Flüssigkeit zu entfernen. Gleichzeitig sollte dann das Tragen der Kompressionswäsche verlängert werden.
Es können Wundheilungsstörungen wie Nahtunverträglichkeiten (Fadengranulome) auftreten, bei denen Nahtmaterial abgestoßen und ausgestoßen werden kann. Diese Komplikation verschwindet normalerweise innerhalb weniger Tage, obwohl die endgültige Qualität der Narbe möglicherweise nicht optimal ist.









