Autor: Dr. med. Stephan Grzybowski
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Veröffentlicht: April 2024
Zuletzt medizinisch überprüft: September 2026
Der Mons pubis – häufig als Venushügel bezeichnet – liegt unmittelbar oberhalb des Schambeins. Eine Monsplastik kann in Betracht kommen, wenn diese Region deutlich hervortritt oder der Haut- und Weichteilmantel im Verlauf absinkt.
Dafür können unterschiedliche Ursachen verantwortlich sein: ein lokal ausgeprägtes Fettdepot, ein Hautüberschuss, eine Ptose des Haut- und Weichteilmantels oder eine Kombination dieser Veränderungen.
Im Internet wird hierfür häufig der Begriff FUPA verwendet. Das Akronym steht für fat upper pubic area und bezeichnet umgangssprachlich eine ausgeprägte Fett- oder Weichteilkontur oberhalb des Schambeins. Medizinisch ist „FUPA“ jedoch keine Diagnose.
Für die Behandlung ist deshalb nicht allein entscheidend, wie prominent der Venushügel erscheint. Zunächst muss geklärt werden, welche anatomische Komponente die Kontur bestimmt.
Was ist der Mons pubis?
Der Mons pubis besteht aus Haut und Unterhautfettgewebe über dem vorderen Schambein. Form und Volumen unterscheiden sich von Mensch zu Mensch und hängen unter anderem von Körperbau, Fettverteilung, Hautqualität und Bindegewebsstruktur ab.
Eine gewisse Vorwölbung gehört zur normalen Anatomie und erfüllt unter anderem eine polsternde Funktion.
Eine bestimmte Größe oder Ausprägung allein begründet keine Behandlungsindikation. Entscheidend sind vielmehr die individuellen Proportionen, mögliche funktionelle Beschwerden und die Frage, ob die Kontur im Verhältnis zu Bauch und angrenzender Intimregion als störend empfunden wird.
Warum kann der Venushügel stärker hervortreten?
Bei manchen Patientinnen steht ein lokalisiertes Fettdepot im Vordergrund. Dabei kann der Mons pubis gegenüber dem übrigen Unterbauch deutlich voluminöser erscheinen.
Bei anderen überwiegt eine Erschlaffung des Haut- und Weichteilmantels. Der Venushügel kann dann abgesunken oder überhängend erscheinen, auch ohne dass ein ausgeprägter Fettüberschuss besteht.
Häufig liegen beide Veränderungen gleichzeitig vor.
Gewichtsschwankungen können diese Entwicklung beeinflussen. Auch Schwangerschaften, Alterungsprozesse sowie die individuelle Elastizität von Haut und Bindegewebe spielen eine Rolle.
Gerade nach massiver Gewichtsabnahme sind überschüssige Haut und eine Ptose des Mons pubis häufig.
Wird der Venushügel durch Abnehmen kleiner?
Das ist möglich, lässt sich jedoch nicht gezielt steuern oder zuverlässig vorhersagen.
Bei einer Gewichtsabnahme kann auch das Fettvolumen im Bereich des Venushügels zurückgehen. Ein lokal ausgeprägtes Fettdepot muss jedoch nicht im gleichen Verhältnis abnehmen wie andere Körperregionen und kann trotz deutlicher Gewichtsreduktion bestehen bleiben.
Nach stärkerem Gewichtsverlust kann zudem ein zuvor weniger auffälliger Hautüberschuss deutlicher sichtbar werden. Mit dem Verlust von Fettvolumen bleibt unter Umständen ein gedehnter Haut- und Weichteilmantel zurück, der sich nicht entsprechend zurückbildet. Eine bereits bestehende Ptose kann dadurch stärker hervortreten.
Klinische Studien und Fallserien zu Patientinnen nach massivem Gewichtsverlust beschreiben solche Kombinationen aus verbleibendem Fettgewebe, überschüssiger Haut und abgesunkenem Mons pubis.
Eine Gewichtsabnahme kann daher ein sinnvolles erstes Ziel sein, wenn insgesamt ein erhöhtes Körpergewicht besteht. Sie erlaubt jedoch keine zuverlässige Vorhersage darüber, wie sich gerade die Kontur des Venushügels entwickeln wird.
Fettüberschuss, Ptose oder beides?
Diese Unterscheidung ist die Grundlage der Behandlungsplanung.
Bei einem überwiegend volumenbetonten Befund steht ein lokal ausgeprägtes Fettdepot im Vordergrund. Hautqualität und Gewebespannung sind noch ausreichend, und es besteht kein relevanter Hautüberschuss beziehungsweise keine ausgeprägte Ptose.
Bei einem überwiegend ptosebetonten Befund ist dagegen der Haut- und Weichteilmantel erschlafft, abgesunken oder überhängend. Dabei kann durchaus Fettgewebe vorhanden sein; das Volumen ist jedoch nicht das alleinige Problem.
Sehr häufig besteht ein Mischbefund: Der Mons pubis weist sowohl ein relevantes Fettvolumen als auch überschüssige, abgesunkene Haut und Weichteile auf.
Die plastisch-chirurgische Literatur berücksichtigt deshalb sowohl das Fettvolumen als auch das Ausmaß der Ptose bei der Wahl des operativen Vorgehens.
Welche Behandlung passt zu welchem Befund?
Die Behandlung sollte sich unmittelbar aus dieser anatomischen Differenzierung ergeben.
Überwiegender Fettüberschuss
Besteht ein lokal begrenztes Fettdepot bei ausreichender Hautelastizität und ohne relevanten Hautüberschuss, kann eine Fettabsaugung ausreichend sein.
Dabei wird überschüssiges Fettgewebe reduziert und die Kontur des Venushügels an Bauch und angrenzende Körperregionen angepasst.
Eine Liposuktion verändert jedoch in erster Linie das Volumen. Einen deutlich erschlafften, abgesunkenen oder überhängenden Haut-Weichteilmantel kann sie nicht anheben.
Überwiegende Ptose
Stehen überschüssige Haut und ein abgesunkener oder überhängender Haut-Weichteilmantel im Vordergrund, ist eine reine Fettabsaugung nicht geeignet, diesen Befund ausreichend zu korrigieren.
Hier besteht die wesentliche Aufgabe darin, überschüssige Haut zu entfernen und den Mons pubis anzuheben beziehungsweise zu straffen.
Kombination aus Fettüberschuss und Ptose
Bei einem Mischbefund werden beide Prinzipien miteinander verbunden: Das überschüssige Volumen wird reduziert und gleichzeitig der erschlaffte Haut-Weichteilmantel gestrafft und angehoben.
Diese Kombination ist insbesondere nach ausgeprägten Gewichtsschwankungen häufig erforderlich.
Was versteht man unter einer Monsplastik?
Der Begriff Monsplastik beziehungsweise Monslift bezeichnet die operative Korrektur von Form und Kontur des Mons pubis.
Je nach Befund kann dabei das Fettvolumen reduziert, überschüssige Haut entfernt und abgesunkenes Gewebe angehoben werden.
Welche dieser Maßnahmen erforderlich sind, ergibt sich aus der zuvor beschriebenen anatomischen Ausgangssituation.
Ziel ist nicht, das natürlicherweise vorhandene Fett- und Weichteilpolster über dem Schambein vollständig zu entfernen, sondern eine ausgewogene Kontur zwischen Bauch, Venushügel und angrenzender Intimregion herzustellen.
Wann sollte der Venushügel bei einer Bauchdeckenstraffung mitbehandelt werden?
Unterbauch und Mons pubis bilden anatomisch und ästhetisch eine zusammenhängende Region.
Wird im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung eine erschlaffte oder überhängende vordere Bauchdecke korrigiert, sollte deshalb bereits vor der Operation beurteilt werden, ob gleichzeitig ein prominenter oder abgesunkener Venushügel besteht.
Wird die Bauchdecke gestrafft, eine gleichzeitig bestehende Monsptose jedoch nicht berücksichtigt, kann ein deutliches Missverhältnis entstehen: Der nun straffere Unterbauch trifft auf einen weiterhin voluminösen oder abgesunkenen Mons pubis. Dadurch kann die Monsregion im Verhältnis zur korrigierten Bauchkontur sogar stärker hervortreten.
Genau deshalb wird in der Bodycontouring-Literatur empfohlen, den Mons pubis bei einer Abdominoplastik und insbesondere nach massiver Gewichtsabnahme als eigene ästhetische Einheit präoperativ mitzubeurteilen. Klinische Serien zeigen, dass eine gezielte Monskorrektur bei entsprechender Ausgangssituation sinnvoll mit einer Abdominoplastik kombiniert werden kann.
Besteht nach ausgeprägtem Gewichtsverlust eine umfassendere Erschlaffung des Rumpfes, kann die Monsregion ebenso Bestandteil einer Bodylift-Planung sein.
Wie wird eine Monsplastik durchgeführt?
Die Operation richtet sich nach dem zuvor erhobenen Befund.
Bei einer vorwiegenden Fettkomponente kann eine Liposuktion im Vordergrund stehen. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss werden überschüssige Haut und gegebenenfalls darunterliegendes Fettgewebe entfernt und der Mons pubis angehoben.
Je nach Ausgangssituation kann das angehobene Gewebe zusätzlich an der Bauchwandfaszie, also der festen bindegewebigen Schicht der unteren Bauchwand, fixiert werden. Dadurch lässt sich die neue Position stabilisieren.
Eine einzige Standardoperation für alle Ausprägungen gibt es nicht. Schnittführung und Umfang der Gewebeentfernung richten sich nach Richtung und Ausmaß des Hautüberschusses.
Welche Narben entstehen bei einer Monsplastik?
Die Narben hängen wesentlich davon ab, welche Korrektur erforderlich ist.
Bei einer alleinigen Fettabsaugung werden nur wenige Millimeter große Hautzugänge für die Absaugkanülen benötigt. Ihre Position wird so gewählt, dass das Fettgewebe gleichmäßig erreicht werden kann und die kleinen Narben möglichst unauffällig liegen – beispielsweise am Rand der Monsregion oder innerhalb einer ohnehin vorhandenen beziehungsweise geplanten Narbe.
Ist eine Straffung erforderlich, muss überschüssige Haut entfernt werden. Bei einer isolierten Monsplastik entsteht dabei typischerweise eine horizontale Narbe tief am Unterbauch, unmittelbar oberhalb des Schamhügels. Ihre Lage ähnelt damit einer tief angelegten Kaiserschnittnarbe.
Bei stärkerem Hautüberschuss kann zusätzlich eine vertikale Hautresektion erforderlich sein. Es entsteht dann neben der horizontalen Narbe eine vertikale Narbenkomponente, wenn überschüssiges Gewebe nicht allein über eine horizontale Straffung ausreichend korrigiert werden kann.
Wird die Monsplastik mit einer Bauchdeckenstraffung kombiniert, kann die horizontale Monskorrektur meist in die ohnehin erforderliche Unterbauchnarbe integriert werden.
Die zu erwartende Narbenführung sollte deshalb bereits vor der Operation anhand des tatsächlichen Hautüberschusses besprochen werden.
Kann ein ausgeprägter Venushügel auch körperliche Beschwerden verursachen?
Ja. Ein ausgeprägter oder abgesunkener Mons pubis ist nicht ausschließlich eine ästhetische Fragestellung.
Bei einem größeren Haut- und Weichteilüberschuss können tiefe Hautfalten entstehen. Dort treffen Hautflächen aufeinander; Wärme, Feuchtigkeit und Reibung können eine Intertrigo, also eine entzündliche Reizung in Hautfalten, begünstigen.
Auf vorgeschädigter Haut können zusätzlich Pilzinfektionen – insbesondere durch Candida – oder bakterielle Infektionen auftreten.
Auch wiederkehrende entzündliche Veränderungen im Leisten- und Monsbereich sind möglich. Bei rezidivierender Abszessbildung sollte allerdings nicht automatisch die Monsptose als Ursache angesehen werden; gegebenenfalls müssen zusätzliche dermatologische Erkrankungen, beispielsweise eine Hidradenitis suppurativa, ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus beschreiben klinische Studien Einschränkungen bei Intimhygiene, Kleidung, Sichtbarkeit der Genitalregion und Sexualfunktion. Nach operativer Korrektur wurden in mehreren dieser Bereiche Verbesserungen berichtet.
Nicht jede Patientin entwickelt solche Beschwerden. Sie gehören jedoch bei ausgeprägteren Befunden in die Anamnese und Behandlungsplanung.
Wie verläuft die Heilung nach einer Monsplastik?
Der Heilungsverlauf hängt wesentlich vom Umfang des Eingriffs ab.
Nach einer begrenzten Fettabsaugung ist die postoperative Belastung eine andere als nach einer Hautresektion mit Anhebung des Mons pubis oder nach einer gleichzeitig durchgeführten Bauchdeckenstraffung beziehungsweise einem Bodylift.
Schwellungen und Blutergüsse sind in der frühen Heilungsphase zu erwarten. Auch vorübergehende Sensibilitätsveränderungen und ein Spannungsgefühl können auftreten.
Wie lange körperliche Schonung, Kompressionskleidung oder eine Einschränkung sportlicher Aktivitäten erforderlich sind, lässt sich deshalb nicht sinnvoll mit einer einheitlichen Zeitangabe beantworten. Maßgeblich sind Operationsumfang und individueller Heilungsverlauf.
Welche Risiken und Grenzen gibt es?
Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Monsplastik mit möglichen Komplikationen verbunden.
Dazu gehören insbesondere Wundheilungsstörungen, Serome, Hämatome, Infektionen, auffällige Narben, Sensibilitätsveränderungen, Asymmetrien und Konturunregelmäßigkeiten sowie Über- oder Unterkorrekturen.
Auch ein erneutes Absinken des Gewebes im weiteren Verlauf kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Bei einer alleinigen Fettabsaugung gelten zusätzlich die spezifischen Risiken einer Liposuktion. Wird die Monsplastik mit einer Bauchdeckenstraffung oder einem umfangreicheren Bodycontouring-Eingriff kombiniert, muss das Risikoprofil der gesamten Operation berücksichtigt werden.
Die bisher publizierten Arbeiten berichten überwiegend zufriedenstellende ästhetische und funktionelle Ergebnisse. Die wissenschaftliche Evidenz bleibt jedoch begrenzt: Viele Studien umfassen kleine Patientengruppen, unterschiedliche Operationstechniken und überwiegend retrospektive Fallserien. Auch aktuelle Übersichtsarbeiten weisen auf die insgesamt überschaubare Datenlage hin.
Meine fachärztliche Einschätzung
Bei einem prominenten Venushügel beginne ich nicht mit der Frage, ob Fett abgesaugt werden soll.
Am Anfang steht für mich der anatomische Befund:
Wie viel subkutanes Fettgewebe ist vorhanden?
Wie elastisch ist die Haut?
Besteht überschüssige Haut?
Ist der Haut- und Weichteilmantel abgesunken oder überhängend?
Wie verhält sich die Monsregion zur Kontur des Bauches?
Und besteht gleichzeitig eine Indikation zu einer Bauchdeckenstraffung oder – insbesondere nach stärkerem Gewichtsverlust – zu einem Bodylift?
Diese Fragen bestimmen das Behandlungskonzept.
Bei einem überwiegend volumenbedingten Befund kann eine Fettabsaugung ausreichend sein. Bei einem abgesunkenen oder überhängenden Haut-Weichteilmantel steht dagegen die Straffung und Anhebung im Vordergrund. Bestehen beide Komponenten, sollten auch beide korrigiert werden.
Besonders wichtig ist mir die Beurteilung im Zusammenhang mit der Bauchdecke. Wird eine erschlaffte oder überhängende vordere Bauchwand durch eine Abdominoplastik gestrafft, darf eine gleichzeitig bestehende Monsptose nicht unbeachtet bleiben. Andernfalls kann trotz einer gelungenen Bauchkontur ein deutliches Missverhältnis zum weiterhin prominenten oder abgesunkenen Venushügel zurückbleiben.
Häufige Fragen zur Monsplastik
Was bedeutet FUPA?
FUPA steht für „fat upper pubic area“ und ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine ausgeprägte Fett- oder Weichteilkontur oberhalb des Schambeins. Medizinisch handelt es sich nicht um eine eigenständige Diagnose.
Kann man den Venushügel ohne Operation verkleinern?
Eine allgemeine Gewichtsabnahme kann auch das Fettvolumen des Venushügels reduzieren. Sie bewirkt jedoch keine gezielte Fettabnahme gerade in dieser Region.
Ein lokal ausgeprägtes Fettdepot kann deshalb trotz Gewichtsreduktion bestehen bleiben. Nach stärkerem Gewichtsverlust können überschüssige Haut und ein abgesunkener Haut-Weichteilmantel sogar deutlicher in Erscheinung treten.
Reicht eine Fettabsaugung immer aus?
Nein. Sie kommt vor allem bei einem volumenbetonten Befund mit ausreichender Hautelastizität und ohne relevanten Hautüberschuss infrage.
Bei einer ausgeprägten Ptose oder überhängender Haut kann eine Liposuktion das Fettvolumen reduzieren, den erschlafften Haut-Weichteilmantel jedoch nicht ausreichend anheben.
Ist eine Monsplastik automatisch Teil einer Bauchdeckenstraffung?
Nein. Ob eine zusätzliche Monskorrektur erforderlich ist, hängt vom präoperativen Befund ab.
Besteht gleichzeitig eine relevante Monsptose oder ein ausgeprägter Volumenüberschuss, sollte die Region jedoch von Beginn an in die Planung der Bauchdeckenstraffung einbezogen werden.
Wo liegen die Narben nach einer Monsplastik?
Bei einer alleinigen Fettabsaugung entstehen nur kleine Zugänge für die Absaugkanülen, die möglichst unauffällig am Rand der Behandlungsregion beziehungsweise innerhalb vorhandener oder geplanter Narben angelegt werden.
Bei einer Straffung verläuft die Narbe meist horizontal tief am Unterbauch unmittelbar oberhalb des Schamhügels. Bei größerem Hautüberschuss kann zusätzlich eine vertikale Narbenkomponente erforderlich sein.
Wird gleichzeitig eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt, kann die horizontale Monskorrektur meist in deren Unterbauchnarbe integriert werden.
Kann sich der Venushügel nach einer Monsplastik erneut verändern?
Ja. Gewichtsschwankungen, Alterungsprozesse und Veränderungen der Haut- und Bindegewebsqualität setzen sich auch nach einer Operation fort.
Das Ergebnis ist langfristig angelegt, bleibt jedoch nicht vollkommen unveränderlich.
Fazit: Der Befund bestimmt die Behandlung
Ein prominenter oder abgesunkener Venushügel kann überwiegend durch Fettvolumen, durch überschüssige und erschlaffte Haut oder durch eine Kombination aus beiden Komponenten geprägt sein.
Ob eine Fettabsaugung, eine Straffung oder die Kombination beider Verfahren sinnvoll ist, ergibt sich aus Fettvolumen, Hautüberschuss und Ausmaß der Ptose.
Besteht zusätzlich eine Indikation zur Bauchdeckenstraffung, sollte der Mons pubis von Beginn an in deren Planung einbezogen werden. Wird die erschlaffte beziehungsweise überhängende vordere Bauchdecke korrigiert, eine gleichzeitig bestehende Monsptose jedoch nicht mitbehandelt, kann ein deutliches Missverhältnis zwischen der gestrafften Bauchkontur und dem weiterhin prominenten oder abgesunkenen Venushügel zurückbleiben.
Nach massiver Gewichtsabnahme gilt dies entsprechend für die umfassendere Planung eines Bodylifts.
Persönliche Beratung zur Monsplastik
Im persönlichen Beratungsgespräch beurteile ich Fettverteilung, Hautelastizität, Hautüberschuss, Position des Mons pubis sowie das Verhältnis zwischen Venushügel und Bauchkontur.
Auf dieser Grundlage lässt sich unterscheiden, ob zunächst keine operative Behandlung erforderlich ist, eine Fettabsaugung ausreichen kann, eine operative Straffung sinnvoll ist oder beide Maßnahmen kombiniert werden sollten.
Besteht gleichzeitig eine Indikation zur Bauchdeckenstraffung oder zu einem Bodylift, wird die Monsregion in die Gesamtplanung einbezogen.
Beratungen sind in meinen Praxen in Hamburg und Pinneberg möglich.
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